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Das Denkmal für Ernst Rietschel
auf der Brühlschen Terrasse wur-
de von dessen Schüler Johannes
Schilling 1876 an der Stelle seines
ehemaligen Ateliers errichtet. Hier
befand sich zunächst die Technische
Bildungsanstalt, später übernahm
die Kunstakademie den Pavillon.
Rietschels Schüler haben mit ihren
Bildwerken den „Balkon Europas“
maßgeblich geprägt. Von Schilling
stammen an der Freitreppe vom
Schloßplatz die Plastiken „Abend“
und „Nacht“ (unten) und „Morgen“
und „Mittag“ (oben), das Denkmal
für Gottfried Semper in der Nähe
des Albertinums und die vergolde-
te „Saxonia“ auf einem Turm des
Oberlandesgerichts. Schilling und
Robert Henze schufen kunstvolle
Figuren bzw. Reliefs für die Kunst-
akademie. Von Henze stammt auch
die Figur der Fama auf deren Spitze.
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