Page 144 - Lebensbilder_aus_der_Oberlausitz
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Aufnahme in Sammelwerke beliebter Geburtsjahr 1814 ausweist. Die Ursa-
Autoren. che der Verwechslung von 1812 und
1814 ist nicht geklärt. Die Angabe
In Erinnerung geblieben ist auch 1814 % ndet sich auch bei Autoren, die
manche Eigenwilligkeit Hellers. Er in Kontakt mit Robert Heller stan-
hatte in Hamburg in zweiter Ehe die den, wie 1857 der Herausgeber eines
Patriziertochter Ida von Destinon Schri* stellerlexikons für Hamburg,
geheiratet. Später lebte er von ihr worauf sich die Allgemeine Deutsche
getrennt in einem Hotel zusammen Biographie bezog.
mit seinem Kanarienvogel, den er wie
einen Freund behandelte und des- Quellen: Tauf- und Traubücher der Martinskirche
Großdrebnitz; Kneschke: „Robert Heller“. Allge-
sen Tod durch einen Unfall er kaum meine Deutsche Biographie, Bd. 11, S. 695–697;
verwinden konnte. Heinrich Laube Universität Innsbruck, Institut für Germanistik,
gab im Gedenken an Robert Heller „Projekt Historischer Roman“, 1991–1997; Bruno
Barthel: „Altes und Neues aus Groß- und Klein-
dessen „Nachgelassene Erzählun- drebnitz“. Friedrich May Bischofswerda, 1907;
gen“ heraus. Hellers Aufzeichnungen Richard Garbe: „Vorarbeiten für eine Dorfchronik
fanden auch Eingang in Vorarbeiten von Großdrebnitz“. Unsere Heimat, Beilage zum
Sächsischen Erzähler, 11.4./18.4.1938; J.P. Jordan,
für eine Großdrebnitzer Dorfchronik, J.E. Schmaler: „Jahrbücher für slawische Literatur,
über die RK`q?@| G?@{= berichtete. Kunst, Wissen scha* “. Leipzig und Bautzen, 1848;
Antje Gerlach: „Deutsche Literatur im Schweizer
Seine sterblichen Überreste wurden Exil“. Margrit Arnscheidt: „Wandlungen in der
nach 1900 auf den neuen Friedhof Au+ assung des deutschen Bauernkriegs“. 1976;
in Hamburg-Ohlsdorf überführt. Julius Elias, u. a.: „Jahresberichte für neuere
Heller fand auf dem Althamburgi- deutsche Literaturgeschichte“. G.J. Göschen‘sche
Verlagshandlung, B. Behr‘s Verlag, 1893; Percy
schen Gedächtnisfriedhof, Sammel- Ernst Schramm: „Hamburg, Deutschland und die
Welt: Leistung und Grenzen“. Callwey, 1943; Ernst
grab 44 (Dichter und Schri* steller), Gotthelf Gersdorf: „Repertorium der gesammten
Stelle 6 die letzte Ruhe. Auf dem Deutschen Literatur“. F.A. Brockhaus, 1837; Julius
nachträglich angebrachten Gedenk- Stettenheim: „Heitere Erinnerungen“. S. Fischer,
stein ist wie in vielen Biogra% en das Berlin, 1896; Max Kalbeck: „Johannes Brahms“. Bd.
2, 3. Au# ., Deutsche Brahms-Gesellscha* Berlin,
falsche Geburtsjahr 1814 vermerkt, 1912; Berliner Revue, Bd. 16, Verlag R. Heinicke,
in manchen Quellen wird sogar 1813 1859; Alfred Meissner: „Geschichte meines Lebens“.
angegeben. Nach den Eintragungen Prochaska, 1884; www.geni.com; Neue Berliner
Musikzeitung, 19.3.1856; Dresdner Adressbücher;
im Großdrebnitzer Tau& uch tri Helmut Schoenfeld, Mitteilungen 2013; Leipziger
aber 1812 zu, 1814 wurde sein Bruder Adressbücher; Hamburger Adressbücher; stolpe-
W]_|=~?@ H=__=@ geboren. Damit am-see.de; Otto von Corvin: „Ein Leben voller
Abenteuer“. Frankfurter Societaets-Druckerei,
korrespondieren auch ein Eintrag 1924; Mittheilungen der Deutschen Gesellscha* zur
im Immatrikulationsverzeichnis der Erforschung vaterländischer Sprache und Altert-
hümer in Leipzig, 1844; Franz Brümmer: „Lexikon
Universität Leipzig und ein Eintrag zu der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn
Woldemar Heller in einem Schulbuch des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart“. Bd. 3. 6.
des Lehrerseminars zu Dresden- Au# . Leipzig, 1913; Lexikon der hamburgischen
Schri* steller bis zur Gegenwart. Perthes, 1857;
Friedrichstadt, welcher für jenen das Matrikelbücher Universität Leipzig
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