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Heller, Wilhelm Robert


        Dr. phil., Schri* steller und Journalist in Leipzig, Frankfurt und Hamburg
        24.11.1812 Großdrebnitz – 07.05.1871 Hamburg

        V: August Wilhelm (*1786 in Roßwein als Sohn des Lehrers an der Mädchenschule Johann
        Christoph Heller, †1.8.1838 Wilschdorf), Lehrer in Großdrebnitz und Wilschdorf bei Stolpen;
        M: Johanne Christiane Friederike geb. Schmidt (* in Dresden, Tochter des Händlers Carl
        Schmidt, † Februar 1856 Dresden); G: Woldemar (*24.11.1814 Großdrebnitz, †18.2.1856
        Dresden, Schüler von Friedrich Wieck, Musiklehrer, Pianist und Komponist), Julius (*14.7.1816
        Großdrebnitz), Minna (*17.11.1822 Großdrebnitz, verh. Fiala); E: (1) mit einer Pfarrerstochter
        in Leipzig, Scheidung; (2) Ida geb. von Destinon (*17.8.1848 Grönwohld, †1892, ihr Vater Carl
        von Destinon Besitzer von Gut Horst in Stolpe am See, 2. Ehe mit Paul Frey)


        Heller wuchs in Großdrebnitz auf, wo   das Gymnasium. Über die Zeit am
        sein Vater von 1811 bis 1823 Lehrer   Gymnasium bei K?@_ G]^^€@K=|
        war und sich große Verdienste um das  SK={=_KX berichtete er 1844 in „Rosen,
        Schulwesen erwarb (Einführung einer  eine Zeitschri*  für die gebildete Welt“
        zweiten Schulklasse, Teilnahmep# icht   unter dem Titel „Erinnerungen eines
        am Rechen- und Schreibunterricht).   Bautzner Schülers“. Heller selbst galt
        Die Familie stand in Verbindung mit   nach den Erinnerungen von E@>X^
        den lokalen Erbrichterfamilien Klahre  Tq=]|]@ S^`‚q?@|^ als extra-
        und Gottlöber, die zu den Taufpaten   vaganter, zu Späßen aufgelegter und
        von Robert Hellers Geschwistern ge-  durchaus beliebter Schüler.
        hörten. Prägend für seine frühe Kind-
        heit war der Befreiungskrieg gegen   Nach dem Abschluss eines Jurastu-
        Napoleon, in dessen Verlauf es auch   diums seit 1832 in Leipzig trat Heller
        zu Gefechten zwischen französischen   1835 eine Stelle als Accessist beim
        und russischen Truppen in Großdreb-  dortigen Kriminalgericht an. Der
        nitz kam. Viele Einwohner des Dorfes   große Erfolg seiner ersten Novelle,
        # ohen, während der Einquartierung   „Die Eroberung von Jerusalem“, in
        von Soldaten kam es zu Zerstörungen   der von /  eodor Hell herausgegebe-
        und Plünderungen. Der Franzose      nen Dresdner Abendzeitung im Jahre
        F@?>`]KX B?XK_= A™©~?@ % el am 13.   1836 ermutigte ihn, den Staatsdienst
        September 1813 in Großdrebnitz. Das  zu quittieren. Es entstand das ge# ü-
        nahe Bischofswerda war abgebrannt   gelte Wort von „Hell und Heller“ für
        und wurde von G]^^_]{ F@K=|@K`q     die Abendzeitung, die unter Hell, der
        Tq]@~==@ wieder aufgebaut. Seine   führende Funktionen in Ho* hea-
        Jugendzeit verlebte Heller in Wilsch-  ter, Ho¤  apelle und Kunstakademie
        dorf bei Stolpen. In Dresden besuchte   inne hatte, eher hö% sch-konservativ
        er die Kreuzschule und in Bautzen   ausgerichtet war.  Heller blieb zwar in

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