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rika publizierte. 1845 übergab Heller lin berufen wurden, nicht aber der
seine Zeitschri* an George Hesekiel. befreundete Albert Lortzing, begrün-
In dem von ihm 1842 gegründeten dete dies Heller mit einer in Mode
Almanach „Perlen“, der von Reclam gekommenen Bevorzugung von Juden
in Leipzig und später der Friedrich in der Kunst.
Korn‘schen Buchhandlung Nürnberg
verlegt wurde, publizierte Heller vor- Heller war Mitglied der „Deutschen
rangig eigene Novellen. Hier erschie- Gesellscha* zur Erforschung Vater-
nen auch Werke, die sich vermutlich ländischer Sprache und Altertümer
auf seinen Erlebnissen in Kindheit in Leipzig“. Schon in Leipzig rühmte
und Jugend gründeten, so 1845 „Un- man seine exzellenten Kontakte in
ter Bauern“ und 1847 „Die Erbtochter der Kulturszene. Viele seiner Kollegen
von Lauterbach“. Heller leitete die besuchten ihn und schlossen dabei
„Perlen“ bis 1848, danach übernahm wiederum neue Bekanntscha* en. Er
Ludwig Bechstein. Ab 1846 gab Heller engagierte sich 1842 für die in Leipzig
die „Illustrierte Jugendzeitung“ bei erschienenen „Leipziger Tage und
Brockhaus & Avenarius heraus. Nach- Nächte“ des in Not geratenen Gus-
dem er sich erfolgreich einen Namen tav / eodor Drobisch und hatte mit
als Belletrist erworben hatte, wagte seiner ersten Frau Kontakt zu dem
Heller 1845 den Versuch, ein Stück in jenem Jahr nach Leipzig gekom-
auf die / eaterbühne zu bringen. menen Eduard Maria Oettinger.
„Der letzte Wille“ erwies sich aber als Heller galt als Lebemann, vor allem
großer Misserfolg, wobei das Pfeif- dem Essen und Trinken zugeneigt,
konzert von Gegnern schon vorher der sehr gerne ganze Gesellscha* en
verabredet worden war. Allerdings geistreich unterhielt, wie sich Otto
gab Heller auch selbst zu, dass sein von Corvin erinnerte. Er trennte sich
Werk technisch nicht den Anforde- von seiner Frau, weil sie ihm untreu
rungen eines Bühnenstücks entspro- war. Statt ihr die juristische Schuld
chen hatte, sondern eher romanha* am Zerbrechen der Ehe zuzuweisen,
aufgebaut war. was für sie erhebliche Folgen gehabt
hätte, verließ er sie und nahm dafür
Hellers Patriotismus trug teilweise na- vier Wochen Gefängnis in Kauf, als
tionalistische Züge. Um 1848 gehörte sie ihn verklagte.
er in Leipzig zu den Mitbegründern
eines antislawischen Vereins, der das Im Zusammenhang mit der Deut-
„deutsche Element“ in Polen, Böh- schen Revolution 1848/49 folgte
men und Mähren stärken wollte, und Heller als Berichterstatter aus der
er teilte auch antijüdische Vorurteile. Paulskirche dem Abgeordneten Laube
Als Giacomo Meyerbeer und Felix nach Frankfurt. Er arbeitete dort in
Mendelssohn Bartholdy nach Ber- der Nachfolge von Georg Gottfried
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