Page 60 - Lebensbilder_aus_der_Oberlausitz
P. 60
G?@@\?q A{?\
E<>@ ?> N?@]@ =>{ J>X>{?<
bestätigte Böt-
tiger am 16. Juli 1802 dessen Mitgliedscha+ seit 1790 in der Oberlausitzi-
schen Gesellscha+ der Wissenscha+ en zu Görlitz (Deutsche Fotothek, CC
BY-SA 4.0).
seinen Schülern. Der langjährige scha* mit G]^^_]{ A|]_ E@>X^
Conrektor Johann Gottlieb Cober, ein <]> N]X^K^ T>| J>=>|]@.
ehemaliger Mitarbeiter von Hein-
rich von Brühl, machte ihm aber das Johann Gottfried Herder empfahl
Leben schwer. Ab 1790 war Bötti- Böttiger 1791 als Gymnasialdirektor
ger Mitglied der Oberlausitzischen und Oberkonsistorialrat in Weimar.
Gesellscha* der Wissenscha* en, in Er führte dort eigene archäologi-
deren „Lausizischer Monatsschri* “ er sche Untersuchungen durch, die in
„Über das Bauzner Bakwerk“ schrieb. seine Schulprogramme ein# ossen.
Im „Lausizischen Magazin“ erschie- Böttigers profunde Kenntnisse zum
nen mehrere pädagogische Abhand- Altertum verhalfen ihn zum Eintritt
lungen. Vermutlich aus der Zeit in in die gesellscha* lichen Kreise des
Bautzen rührte seine enge Bekannt- klassischen Weimar, so bei Herzogin
60

