Page 423 - Lebensbilder_aus_der_Oberlausitz
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Gestaltung des heutigen Goetheparks
        unter Leitung des Dresdner Gar-
        tenkünstlers Max Bertram. Ein Teil
        seines Nachlasses be% ndet sich im
        Stadtarchiv Bischofswerda.

        Literatur
        Frank Fiedler: „Historische Teichwirt-
        scha*  im Raum Bischofswerda“. Zwi-
        schen Wesenitz und Löbauer Wasser
        3, 1998, S. 41–49                   An der Schule in Großdrebnitz
        Frank Fiedler: „Zu den Veränderun-  (links von der Kirche) lehrten B<=-
        gen der Fischfauna in der ehemaligen
        Äschenregion der Wesenitz (1591–    >? B<@_X\, Willy Sorber, Johan-
                                            nes Weber und Frank Fiedler.
        1989)“. Sächsische Heimatblätter 2,
        Verlag Klaus Gumnior Chemnitz,      mit dem Schwerpunkt Bischofswerda.
        2003, S. 127–133                    Ab 1970 verfasste Johannes Weber auf
                                            der Grundlage seiner reichhaltigen
        Weber, Johannes                     Materialsammlung das vierbändi-
        * 11.11.1905 in Dresden             ge Werk in dreifacher Ausführung.
        † 02.02.1982 in Bischofswerda       Umfang und Gehalt der Arbeit stellen
                                            ihn in eine Reihe mit den bekannten
        Weber war der Sohn eines Bahn-      Chronisten der Stadt Bischofswerda,
        angestellten. Die Familie kam in    wie beispielsweise K?@_ WK_q=_~
        seinem sechsten Lebensjahr nach     MK^^?[. Neben lokalhistorischen
        Bischofswerda, als der Vater hierher   /  emen schrieb Weber auch Beiträge
        versetzt wurde. Der Sohn besuchte   zur Regionalgeschichte (z. B. „Die
        die Volksschule und anschließend das   Oberlausitzer Grenzurkunde von
        Lehrerseminar. Nach einer el¥ ährigen  1241“, „Zur 4. Deutschen Kunstaus-
        Tätigkeit an der Dorfschule in Rackel   stellung in Dresden“, „Die Schi+ fahrt
        bei Bautzen kehrte er als Lehrer an   auf der Elbe“). Er war Redaktions-
        die Schule in Bischofswerda zurück.   mitglied und regelmäßiger Autor
        Weitere Stationen seines Berufslebens   der von 1956 bis 1962 erschienenen
        waren Großdrebnitz und bis zum      heimatgeschichtlichen Monatsschri*
        Erreichen des Rentenalters 1970 die   „Der Spiegel – das kulturelle Leben
        Sonderschule Bischofswerda. Beson-  im Kreis Bischofswerda“. Weber war
        dere Beachtung in seinem heimat-    vielseitig interessiert und begabt. Er
        geschichtlichen Scha+ en verdient   erstellte umfangreiche Fotodokumen-
        die maschinengeschriebene Chronik    tationen als Diareihen, beispielsweise
        „Aus der Geschichte meiner Heimat“   zu Bischofswerda mit einer speziellen

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