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sitzer Predigergesellscha* wirkte. Ab C. G. Förster in Breslau. 1826 erhielt
1801 war er Advokat, 1802 Aktuar am er eine Anstellung als Oberlandesge-
Stadtgericht und 1808 Stadtschreiber richtsassessor in Glogau, 1829 wurde
in Görlitz, wo er auch der Freimau- er Direktor des Land- und Stadtge-
rer-Loge „Zur gekrönten Schlange“ richts Hirschberg, 1832 Oberlan-
angehörte, 1810 Sekretär am Ober- desgerichtsrat in Breslau und 1846
amt der Oberlausitz in Bautzen, 1812 Mitglied des Oberzensurgerichts.
Vize-Kanzler und 1821 Oberamtsre- Zusammen mit Christian Friedrich
gierungsrat in Bautzen. 1818 nahm Koch gab er das „Schlesische Archiv
er an der Weihe der von G]^^_]{ für die praktische Rechtswissenscha* “
F@K=|@K`q Tq]@~==@ errichteten heraus. 1872 trat er als Wirklicher
Kirche in Bischofswerda teil. 1830 Geheimer Oberjustizrat in Breslau in
wurde er zum Hof- und Justizrat in den Ruhestand. Sein Sohn Ottomar
Dresden und 1831 zum Geheimen studierte an der Landwirtscha* lichen
Justizrat am sächsischen Justizmi- Akademie Proskau.
nisterium unter Julius Traugott von
Könneritz ernannt. 1838 erhielt er (4.2.1.2) Gustav Maximilian Bau-
den sächsischen Civilverdienstorden. meister (* 17.1.1802 Görlitz, † nach
Er war seit 1804 verheiratet mit einer 1852) besuchte unter Carl Gottlieb
Tochter von Stadtrichter Christian Anton das Gymnasium Görlitz,
Matthäus Friedrich Giese, einer Tante war Oberlandesgerichtsreferendar
von E@>X^ GK=X=. Ihre Tochter Marie in Glogau, 1827 Stadtgerichtsasses-
heiratete Major von Gößnitz. sor in Bunzlau, 1830 Assessor und
Aktuar am Inquisitoriat Görlitz und
(4.2.1.1) Georg Ottomar Baumeister damit zuständig für Görlitz, Lauban,
(* 27.10.1800 Görlitz, † nach 1872 Rothenburg, 1834 (bis 1840) Mitglied
Breslau) besuchte unter Carl Gottlieb der Oberlausitzischen Gesellscha*
Anton das Gymnasium Görlitz. In der Wissenscha* en (Abteilungen
Görlitz erhielt er von seinem Vater Rechtswissenscha* en, Geschichte),
auch den ersten Musikunterricht. 1835 Kriminalrichter, 1836 Inquisito-
J]q?>> G]^^_]{ S`q>=K|=@ un- riatsdirektor, 1837 Land- und Stadt-
terrichtete ihn ebenfalls. 1815 kam gerichtsrat in Görlitz, 1840 Kriminal-
Görlitz von Sachsen zu Preußen. richter am Inquisitoriat Breslau.
Während des Jura-Studiums in Bres-
lau ab 1818 freundete er sich mit Carl (4.2.1.3) Paul Friedrich Hugo Fer-
Schnabel an und beteiligte sich an dinand von Baumeister (* 4.7.1821
dessen Winterkonzerten. 1821 wurde Glogau, † 24.7.1887 Bad Reinerz) war
er in Berlin Mitglied der Singaka- Major und wurde nach dem Krieg
demie von Carl Friedrich Zelter. Er 1870/1871 in den erblichen preußi-
publizierte eigene Kompositionen bei schen Adelsstand erhoben.
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