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Die Oberlausitzer Familie Baumeister
Pädagogen, / eologen, Juristen, Mediziner und Militärs in Görlitz, Bautzen,
Bischofswerda, Breslau, Glogau, Barby, Bunzlau, Dresden, Herrnhut, Hirsch-
berg, Kleinwelka, Niesky, Reibersdorf, Taubenheim, Uhyst und Zittau
(1) Die Oberlausitzer Familie Bau- ner Magisterarbeit in der Philosophie
meister wurde durch den am 17. Juli ab. Anschließend lehrte er in Witten-
1709 in Körner im Fürstentum Gotha berg Philosophie sowie Latein und
als Sohn eines Pfarrers geborenen Hebräisch. 1734 wurde er hier zum
Friedrich Christian Baumeister Adjunkt der philosophischen Fakultät
begründet. Er besuchte von 1722 bis berufen. 1736 heiratete er eine Toch-
1727 das Gymnasium in Gotha. Seine ter des Wittenberger / eologiepro-
Studien der Philologie, Philosophie fessors Haserung. Sie hatten 10 Söhne
und / eologie in Jena sowie ab 1729 (5 früh verstorben) und eine Tochter
in Wittenberg schloss er 1730 mit ei- (Johanne Friederike Wilhelmine,
20.8.1744–2.8.1803, verh. mit Gottlieb
Jeremias Behrnauer, Amtssekretär).
1736 übernahm Friedrich Chris-
tian Baumeister das Rektorenamt
des Gymnasiums in Görlitz („Au-
gustum“). Er wirkte hier fast 50 Jahre.
1738 war er Mitbegründer der Bei-
träger-Bibliothek. Zu seinen Schülern
gehörten Cq@KX^K?> A|]_£q K_]^
sowie Vorfahren von E@>X^ GK=X=.
Mit seinen philosophischen Schri* en
hat er sich um die Verbreitung der
Ideen der Au¤ lärung, insbesondere
von Christian Wol+ , große Verdienste
erworben. Viele der Werke wurden
bei SK=[~T>| Eq@=>@K=| RK`q^=@
gedruckt. 1758 logierte Friedrich der
Große nach der Schlacht von Hoch-
kirch im Gartenhaus Baumeisters in
der Heilig-Grab-Straße 20 (27.-30.10.,
16./17.11.). Er starb am 8. Oktober
1785 in Görlitz.
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