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Tonkünstlerverein, die Liedertafel von
                                            Ernst Julius Otto und Orpheus. Die
                                            Organisten Dresdens und ehemalige
                                            Kapellknaben gründeten eine Johann
                                            Schneider-Sti* ung, die elternlosen
                                            Lehrersöhnen Stipendien für eine
                                            Orgelausbildung gewährte.


                                            Johann Gottlob Schneider wurde
                                            auf dem Dresdner Trinitatisfriedhof
                                            neben seiner Frau beigesetzt.



                                            Quellen: Hans Michael Schletterer: „Schnei-
                                            der, Johann Gottlob“/„Schneider, Friedrich“.
                                            In: Allgemeine Deutsche Biographie, heraus-
                                            gegeben von der Historischen Kommission
                                            bei der Bayerischen Akademie der Wissen-
        Die Sophienkirche, die protestanti-  scha* en, Bd. 32 (1891), S. 129–131/110–119;
        sche Hoƒ  irche, war die Wirkungs-  Gustav Schilling: „Encyclopädie der ge-
        stätte Schneiders in Dresden (vor   sammten musikalischen Wissenscha* en:
                                            oder Universal-Lexicon der Tonkunst“. F. H.
        dem Umbau, ca. 1850). Die Orgel     Köhler, 1838; Königlich Sächsischer Hof-,
        stammte von Gottfried Silbermann.   Civil- und Militär-Staat, 1828; www.christus-
                                            bote.de; Wm. A. Little:  „Mendelssohn and
        König Johann verlieh Schneider am 4.   the Organ“. Oxford University Press, 2010;  C.
                                            Lenning (pseud. von Friedrich Mossdorf),
        März 1857 anlässlich des 50. Jahres-  Hermann /  eodor Schletter, Moritz Alex-
        tags der Gründung der Dreyssig‘schen   ander Zille, Verein Deutscher Freimaurer:
        Singakademie das Ehrenkreuz des     „Allgemeines Handbuch der Freimaurerei“.
        Verdienstordens. Nachdem er im      Bd. Quaderstein-Zytomierz. Nachträge
        Jahr zuvor nach dem Tod seiner      und Berichtigungen, F.A. Brockhaus, 1867;
                                            „Johann Schneider‘s Goldnes Amtsjubiläum“.
        Frau schon hatte seine Tätigkeit im   Urania: Musik-Zeitschri*  für Orgelbau, Orgel-
        Chor ruhen lassen, gab Schneider    und Harmoniumspiel, Nr. 1, 1862, S. 12–15;
        die Direktion 1857 endgültig auf. Zu   Neues Universal-Lexikon der Tonkunst: Für
        seinem 50-jährigen Organistenjubi-  Künstler, Kunstfreunde und alle Gebildeten,
        läum am 21. August 1861 erhielt er   Bd. 3, Schäfer, 1861; Neuer Nekrolog der
                                            Deutschen, Bd. 18, Ausg. 1, B.F. Voigt, 1842;
        das Ritterkreuz des Albrechtsordens   Friedrich August Leßke: „Johann Schneider,
        und von der Universität Leipzig     der Meister im Orgelspiel“. Bunte Bilder aus
        die Ehrendoktorwürde. Mehrere       dem Sachsenlande, Bd. 3, 1900, S. 53–66; Ber-
        Dresdner Vereine verliehen ihm eine   liner musikalische Zeitung, 6.7.1833; Moritz
        Ehrenmitgliedscha* , so der Päda-   Fürstenau: „Johann Schneider“. Leipziger
                                            allgemeine musikalische Zeitung, 13.2.1867,
        gogische Verein (schon vorher), der   S. 56–57

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