Page 401 - Lebensbilder_aus_der_Oberlausitz
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das er auf eigene Kosten malte, weil
                                            der ursprünglich beau* ragte August
                                            Christoph Kirsch, ein Schüler Casa-
                                            novas, 1787 verstorben war.


                                            1791 bezog die Kunstakademie die
                                            umgebaute ehemalige Brühlsche Bib-
                                            liothek auf der Brühlschen Terrasse.
                                            Nach dem Ableben von Casanova im
                                            Jahre 1795 führte Zeissig die Aka-
                                            demie der Malerei, Bildhauerei und
                                            Kupferstecherei gemeinsam mit Cres-
                                            centius Jakob Seydelmann. Die Stelle
                                            in Meißen gab er auf. In den ihm
















        „Kreuzigung Christi“ in der Kreuz-
        kirche Dresden, 1788–1792 gemalt,
        1897 verbrannt.

        Gemälde „Auferstehung Christi“, das
        auf einer Dresdner Kunstausstellung
        bei Casanovas Anhängern ein äußerst
        negatives Echo fand. 1794 behandelte
        Karl Friedrich Kretschmann dieses   In der Literatur ist vielfach zitiert,
        Werk, das sich inzwischen im Besitz   dass Zeissig nach dem Ableben
        der Großschönauer Kirche befand,    von Casanova die alleinige künst-
        ausführlich in der „Lausitzer Mo-   lerische Leitung der Dresdner
        nathsschri* “. Er nahm Zeissig darin   Kunstakademie inne gehabt hat.
        gegen Casanovas Kritik in Schutz. Zu   Dem widersprechen die jährlichen
        Zeissigs bekanntesten Werken zählte   Darstellungen in den historischen
        zudem das Altarblatt der Kreuzkirche,   Adressbüchern, z. B. im Jahre 1800.

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