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Vortragsstücke), „24 melodische     von Grund- bis Hochschulklassen
        Klavier-Etüden für gleichmässig     in Musiktheorie, an Tasten-, Streich-
        fortschreitende Ausbildung beider   und Blasinstrumenten sowie in den
        Hände, sowie des Vortrags“ (1900,   Fächern Gesang und Bühne. Allge-
        drei He* e für die drei Stufen des   mein Musikinteressierte konnten sich
        Elementar-Unterrichts) und „Das Stu-  als Hörer einschreiben. 1908 erschien
        dium der Tonleitern, Arpeggien und   bei Hofmeister in Leipzig Vetters
        Doppelgri+ stonleitern für Klavier zu   bekanntestes Werk, „Zur Technik des
        2 Händen“ (1905). Daneben gab Vet-  Klavierspiels“. Weil die Ausbildung an
        ter Musikdrucke bekannter Klavier-  den vielen konkurrierenden privaten
        virtuosen wie Johann Baptist Cramer   Musikschulen häu% g mangelha*  war,
        („66 ausgewählte Klavier-Etüden“),   gehörte Vetter als Vorstandsmitglied
        Franz Liszt („12 Etüden op. 1“), Vic-  des Musikpädagogischen Vereins zu
        tor Alphonse Duvernoy („Vorschule   den Initiatoren einer Prüfungsord-
        der Geläu% gkeit für Pianoforte. 20   nung für Musikschullehrer, die 1913
        Etudes-Exercices sans Octaves“) und   in Kra*  trat. Der Erste Weltkrieg und
        Friedrich Burgmüller („12 brillante   seine Folgen prägten einen großen
        und melodische Etuden“) heraus.     Teil seiner Direktoriumszeit. 1922
                                            unterrichtete er kurz vor seiner Pen-
        Das Konservatorium berief Vetter    sionierung die spätere New Yorker
        1907 zum Professor und Direktori-   Pianistin Irma Wolpe-Rademacher.
        umsmitglied. Dem Direktorium ge-
        hörten seinerzeit auch die Professoren   Quellen: E. W. Fritzsch: „Musikalisches Wochen-
        Karl Heinrich Döring und Felix Drae-  blatt“. 1897, 1899; Hermann Abert, Rudolf Gerber:
                                            „Illustriertes Musiklexikon“. J. Engelhorns nachf.,
        seke, die Kammermusiker Maximi-     1927; Rudolf Maria Breithaupt: „Die natürliche
        lian Gabler und Albert Wolfermann   Klaviertechnik“. 1927; Hofmeisters Handbuch der
        sowie Konzertmeister Henri Petri an.   Musikliteratur, 1934; Emil Breslaur, Anna Morsch:
                                            „Der Klavierlehrer“. Peiser Verlag, 1895; S. Freitag:
        Klavierunterricht erteilte neben Vetter   „Richard Kaden (1856–1923)“; lexm.uni-hamburg.
        die bekannte Konzertpianistin Laura   de; Asher (Hrsg.): „Das Unterrichtswesen im
                                            Deutschen Reich aus Anlass der Weltausstel-
        Rappoldi-Kahrer. Das Konservatori-  lung in St. Louis unter Mitwirkung zahlreicher
        um arbeitete stark gewinnorientiert;   Fachmänner“. Berlin 1904; Horst Gersdorf:
        der „Kunstwart“ von Ferdinand Ave-  „Kultur im 770jährigen Bischofswerda“. Zwischen
        narius hatte schon 1904 hinterfragt,   Wesenitz und Löbauer Wasser, 1997, H. 2, S.
                                            8–21; Stadtarchiv Bischofswerda, Auszug aus dem
        dass eine solche Schule als könig-  Tau&  uch Großdrebnitz (korrigierte und ergänzte
        liche Einrichtung au* reten dur* e   Angaben von Christfried Marschner, Ortschronist
        und für Freistellen auch % nanzielle   von Großdrebnitz, 26.10.2007); M. Hesse: „Das
                                            Neue Musiklexikon“. Nach: Arthur Eagle% eld Hull,
        Unterstützung erhielt. Mehr als 100   Alfred Einstein: „Dictionary of Modern Music and
        Lehrkrä* e unterrichteten Anfang des   Musicians“, 1926; Der Kunstwart: Rundschau über
        20. Jahrhunderts am Konservatorium   alle Gebiete des Schönen, Bd. 17/2, 1904; Dresdner
                                            Adressbücher; Friedhofsverwaltung St. Pauli Dres-
        etwa 1300 Schülerinnen und Schüler   den; Bert Wawrzinek, Lauterbach, 2016

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