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Das Ehepaar Unterdörfer hatte ein besonderes Verhältnis zu der östlich des
        Forsthauses einsam im Wald gelegenen Neuteichgruppe (Foto: 2012). Sie
        nutzten Badegelegenheit und Kahnfahrtmöglichkeiten im Kahn der Teich-
        wirtscha+  auch mit Sohn, Enkel oder Gästen. Hier fand Unterdörfer die
        Ruhe zum Ausspannen oder zur Beobachtung bemerkenswerter Vogelarten
        wie Rohrweihe, Rohrdommel, Kranich und Seeadler, aber auch Freude an
        seltenen P/ anzenarten des Teichufers. Sein „Tagebuch“ weist für annähernd
        ein Dreiviertel des Jahres 1992 mit 20 Einträgen auf den Neuteich hin.
        Darunter be& ndet sich der Hinweis, dass dort die Anregung erfolgte für die
        Erzählung „Die Nacht am See“ aus „Dem Holzhaus gegenüber“ (1963).

        trag im Gottfried-Unterdörfer-Museum; Monika Jeschke, Stadtarchiv Kamenz, Mitteilungen
        2008; Hans-Dietrich Haemmerlein: „Er war in Natur und Kirchengemeinde beheimatet, Zum
        Gedenken an Gottfried Unterdörfer“. die kirche Görlitz, Nr. 43, 25.10.1992, S. 6; Jutta Baudert,
        Mitteilungen, 2009; Burkhard Unterdörfer, Mitteilungen, 2011; Hans Reichelt: „Regenzeit und
        Reiherruf“. die kirche Görlitz, Nr. 29 u. 42, 1984; Hans-Dietrich Haemmerlein: „Natur und Men-
        schen gaben dem dichtenden Forstmann /  emen“. Sächsische Zeitung Niesky, 22.9.1992, S. 12;
        Elsa Niemann: „Innige Naturverbundenheit und Liebe zu den Menschen“. Sächsische Zeitung
        Sebnitz, 17./18.10.1992; Rulo Melchert: „Die Freuden wachsen im Gartengeviert“. Sächsische
        Zeitung Sebnitz, 5.9.2001; Tagesspiegel: „99 Zeilen Schwerk, Von Goethes Zeitungsverzicht zum
        Trostbuch eines Lausitzer Försters“. 09.02.2002; Armin Stolper: „Der gute Mensch von Uhyst: Zu
        Gottfried Unterdörfers 10. Todestag am 9. September 2002“. In: Oberlausitzer Kulturschau, Bd.
        8, 2002, H. 9, S. 20–21

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