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Steglich, Carl Bruno Max


        Professor, Agrarwissenscha* ler in Dresden
        09.02.1857 Kleindrebnitz – 28.01.1929 Dresden

        V: Carl Christian (*14.8.1815 Kleindrebnitz, †23.12.1874 Großdrebnitz), Bauerngutsbesitzer;
        M: Johanna Auguste geb. Gottlöber (*2.8.1821 Großdrebnitz, †15.1.1894 Bischofswerda); G:
        Auguste Alwine verh. Biebrach (*4.8.1843 Kleindrebnitz, †20.12.1885, verheiratet mit dem Lehn-
        dorfer Rittergutsbesitzer), Clara Mathilde verh. Rumpelt (*3.4.1845 Kleindrebnitz, †22.7.1915
        Bischofswerda, verheiratet mit einem Radeberger Fabrikbesitzer), 1 früh gestorbener Bruder;
        E: 24.4.1887 Leipzig, Margaretha /  erese geb. Ledig (*8.2.1864 Leipzig, †11.8.1942 Trebsen); K:
        Elsa (Else) Caroline (*6.4.1885 Rochlitz, †6.3.1973 Kochel, verheiratet mit dem Papierfabrikbe-
        sitzer Johannes Max Wiede in Trebsen), Olga Loddy (Lotte) (*19.7.1887 Rochlitz, †22.5.1977
        Pullach, Schwiegertochter von Heinrich Gustav Haensel, Fabrikant und Ehrenbürger in Pirna),
        Carl Christian (*29.9.1894 Dresden, †6.9.1914 Harre/Belgien)

        Bruno Steglich hatte seine Wurzeln
        in einem der größten Bauerngüter
        von Kleindrebnitz und im Erbgericht
        Großdrebnitz. Seine Vorfahren sind
        als Bauern in Klein- und Großdreb-
        nitz über acht Generationen nach-
        weisbar und hatten mehrfach das Amt
        eines Gerichtsschöppen inne. Georg


                                            Steglichs Geburtshaus (oben) und
                                            sein Vater Carl Christian (links).
                                            Steglich (* um 1540) wurde erstmals
                                            1576 erwähnt als Bauerngutsbesit-
                                            zer mit 3 Ruten und 30 Schock. Carl
                                            Christian Steglich, Bruno Steglichs
                                            Vater, war Bauer und Salzfuhrmann,
                                            während des Maiaufstands 1849
                                            Hauptmann der Kommunalgarde
                                            in Kleindrebnitz und kau* e 1861
                                            das Erbgericht Großdrebnitz seiner
                                            Schwiegereltern. In Großdrebnitz
                                            übernahm er auch die Funktion des
                                            Gemeindevorstands. Um sich weiter-
                                            zubilden, gehörte er dem forstwirt-
                                            scha* lichen Verein Stolpen an.

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