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zusammen mit Bořivoj 1110 in Hein-
richs Gefangenscha* und konnte erst
1112 gegen Abtretung von Budissin
und Nisan und weiterer Besitztümer
befreit werden, mit denen Heinrich V.
seinen engen Gefolgsmann Hoyer von
Mansfeld, den er als Gegenkra* zu
den aufrührerischen Sachsen au& au-
en wollte, belehnte. Der Vater Wi-
precht trat nun o+ en gegen Heinrich
V., seit 1111 Kaiser, auf. Der konnte
aber Wiprecht den Jüngeren auf seine
Seite ziehen, der sogar half, 1113
seinen Vater in Groitzsch zu belagern.
Nachdem dies fehlgeschlagen war
und der Kaiser darau in ihm die ver- Wiprechts Herrscha+ Groitzsch lag
sprochene Belehnung mit Naumburg an der Grenze der Marken Zeitz und
verweigerte, stellte er sich wieder an Merseburg. Die Mark Meißen grenz-
die Seite des Vaters. te im Süden an Böhmen, im Osten
an Polen und im Norden an die
Im Zusammenhang mit Erfolgestrei- Niederlausitz (oben: F. W. Putzger‘s
tigkeiten brachen neue Kon# ikte der historischer Schul-Atlas, 1877). Zu
sächsischen Fürsten mit dem Kaiser- Beginn von Wiprechts Herrscha+
haus aus, zudem war der Kaiser vom war dieses Territorium vorwiegend
Papst gebannt, weil auch Heinrich V. von Sorben, z. B. um Bautzen und
auf seinem Investiturrecht bestand. entlang der Elbe, besiedelt (s. un-
Während eines Gefechts in Warnstädt ten). Bis 1300 verzehnfachte sich die
im Jahre 1113 % el Wiprecht, auf säch- Bevölkerung. Wiprecht beherrschte
sischer Seite kämpfend, verwundet nicht das ganze Gebiet um Bautzen.
in die Gewalt des Grafen Hoyer von Teile davon gehörten dem Bischof
Mansfeld. Die Reichsstände in Würz- von Meißen (Benno).
Schulatlas von
Lange u. Diercke.
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