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und Wasservögel“, „Durchzügler und Botaniker Max Militzer und / eodor
Wintergäste“), aber auch mit Kinder- Schütze. Dem Arbeitskreis Sächsische
büchern und Lehrmaterial hat er sich Schweiz trat Creutz 1959 bei, ab 1962
große Verdienste um die Verbreitung leitete er eine avifaunistische Sam-
populärwissenscha* licher Kenntnisse melstelle und 1968 gründete er den
erworben. In den Fachzeitschri* en Avifaunistischen Arbeitskreis Ober-
„Der Falke“ und „Journal of Orni- lausitz. Dessen „Beiträge zur Ornis
thology“ publizierte er regelmäßig. der Oberlausitz“ waren gleichzeitig als
Creutz war Mitherausgeber der politisch einzig mögliche Form einer
Reihe „Beiträge zur Vogelkunde“ Zuarbeit für ein „Handbuch der Vögel
und Mitglied im Redaktionsbeirat Mitteleuropas“ gedacht. Creutz wurde
der Zeitschri* „Der Falke“ und der zum Ehrenmitglied der Naturfor-
„Sächsischen Heimatblätter“. Insge- schenden Gesellscha* der Oberlausitz
samt schrieb Creutz 600 Titel, darun- ernannt und er war Ehrenmitglied des
ter 8 Bücher. Ein Teil der Publikatio- Vereins Sächsischer Ornithologen.
nen entstand aus Sicherheitsgründen
unter Pseudonymen wie „C. Gerhard“, Seinen Lebensabend verbrachte
„C. Hartmut“ oder „C. Galle“. Creutz in Haidholzen bei Rosen-
heim zusammen mit einer ebenfalls
Creutz arbeitete in vielen renom- verwitweten Jugendfreundin. Profes-
mierten ornithologischen Gremien sor Wolfram Dunger widmete dem
mit, beispielsweise in der Deutschen großen Naturfreund den Nachruf
Ornithologen-Gesellscha* und im „Leben und Werk eines Oberlausitzer
Zentralvorstand der Gesellscha* für Ornithologen – in memoriam Dr.
Natur und Umwelt des Kulturbundes Gerhard Creutz (1911 - 1993)“. Auf
der DDR, und er wirkte als Vorsit- dem Grabstein in Neschwitz steigt ein
zender des Bezirksfachausschusses singender Vogel unter dem Kreuz gen
Dresden. Schon 1958 hatte er sich Himmel – ein Symbol auch für den
– im Widerspruch zu den zentralisti- tiefen Glauben der Ehefrau.
schen Bestrebungen in der DDR – um
die Gründung des Naturwissenscha* -
lichen Arbeitskreises Oberlausitz im
Kulturbund verdient gemacht. Dieser
stand unter der Schirmherrscha*
seines ehemaligen Professors Karl
Jordan von der TH Dresden. Creutz
leitete den Arbeitskreis bis zu dessen
Verbot durch die staatlichen Organe
im Jahre 1988; zu seinen Mitstrei-
tern gehörten u. a. die bekannten
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