Page 343 - Lebensbilder_aus_der_Oberlausitz
P. 343

Robert Stöckhardts Familie war nach seinem Tod mehrere Jahre in Weimar
        ansässig. Seine Tochter Clara malte hier „Ilmufer mit Goethes Gartenhaus“.

        erfolgreichen Beamtenlau&  ahn der   Quellen: Karin Stöckhardt, Mitteilungen,
        Musik treu, komponierte selbst und   2009; Jenaische allgemeine Literatur-Zeitung
        gehörte zum Freundeskreis von /  eo-  1825, 1826, 1832, 1833, 1841; Christian Daniel
                                            Beck (Hrsg.): „Allgemeines Repertorium der
        dor Fontane und Clara Schumann. Sie   neuesten in- und ausländischen Literatur“.
        trafen sich auf Stöckhardts Annenhof   1826, 1832; Karl Goedeke: „Grundriss zur Ge-
        in Hohenwiese bei Schmiedeberg im   schichte der deutschen Dichtung“. 1859, 1862;
        Riesengebirge und in Berlin. Fried-  Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa, Erik-
                                            Amburger-Datenbank; Nekrolog, Blätter für
        rich Heinrich Stöckhardt, wie E@>X^   literarische Unterhaltung, Brockhaus Leipzig,
        GK=X= ein Nicolai-Schüler, war als   1849, Bd. 2, S. 923f.; Herrmann A. L. Dege-
        Architekt für seine Brunnenentwürfe   ner: „Wer ist‘s?“. Berlin, 1908; Ernst /  eodor
        in Erfurt („Am Anger“, 1890), Dessau   Stoeckhardt: „Stammtafel der Familie Stoeck-
                                            hardt, Putzkauer und Lauterbacher Zweig“.
        (von den Nazis zerstörtes Brunnen-  Wagner Weimar, 1883; Carl August Jentsch:
        denkmal für Moses Mendelssohn,      „Geschichte der Lausitzer Predigergesellscha*
        1890) und Göttingen („Gänseliesel“,   zu Leipzig und Verzeichniss aller ihrer Mit-
        1901) bekannt. Aber auch die anderen   glieder“. Schma ler & Pech, 1867; Historisches
        Geschwister spielten Musik oder wa-  Vorlesungsverzeichnis der Universität Leipzig;
                                            Friedrich von Boetticher: „Malerwerke des 19.
        ren anderweise künstlerisch talentiert.  Jahrhunderts“. Dresden, 1898

                                                                           343
   338   339   340   341   342   343   344   345   346   347   348