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Nachweis der Alge „Ulothrix variabilis Kützing“ durch Steudner in
        einem Brunnen in Biesnitz am Fuß der Landeskrone. Ludwig Rabenhorst
        schrieb: „Der meist quadratische Zellenkern ist hier sehr charakteristisch.“
        Abbildung: University of Michigan (Lizenz CC BY-NC)

        reichischen Alpen und die Lombar-   aus Muskau an einer von Carl Ritter
        dei. 1857 stellte er in einem Katalog   gegründeten Sti* ung zur Förderung
        des Botanischen Gartens Berlin die   der Geographie. Dessen Nachfolger
        dort vorhandenen Arten von /  alia   als Präsident der Gesellscha*  für
        L. nach der – umstrittenen – Eintei-  Erdkunde, Heinrich Barth, weckte in
        lung von Koch zusammen. Ludwig      Steudner das Interesse am „Schwar-
        Rabenhorst publizierte einen Algen-  zen Kontinent“. Steudner meldete
        nachweis Steudners aus Görlitz. Vor   sich für die von Ernst II., Herzog von
        dem Gartenbauverein berichtete jener  Sachsen-Coburg und Gotha, initiier-
        über Gartenbauausstellungen in der   te Expedition in die Nilländer. Das
        Oberlausitz. 1860 wurde Steudner in   Ziel der Expedition bestand in der
        Berlin in die „Gesellscha*  Naturfor-  Au¤  lärung des Schicksals des Afri-
        schender Freunde“ gewählt und er    kaforschers Eduard Vogel aus Leipzig,
        knüp* e Kontakte zur „Gesellscha*    der seit 1855 als verschollen galt. Es
        für Erdkunde“ um seine früheren     wurde vermutet, dass er in das für
        Professoren Dove und Ehrenberg.     Europäer gesperrte Sultanat Wadai
                                            (heute östlicher Tschad) eingedrun-
        Steudner beteiligte sich wie Hermann   gen war.
        Ludwig Heinrich Fürst von Pückler

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