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sönlichkeiten aus Land- und Forst- und war 1977 in Pullach verstorben.
wirtscha* , Gartenbau und Veterinär- In München und Umgebung wohnen
medizin, Biographisches Lexikon“, auch heute noch Nachkommen und
Band 2, mit einem kurzen Artikel (S. Verwandte von Steglich. Im „Schie-
743–744). Das Institut für Sächsische bocker Landstreicher“ erschien 2010
Geschichte und Volkskunde der TU von Uwe Fiedler der Artikel „Zwei
Dresden beau* ragte Frank Fiedler Professoren aus einem kleinen Dorf“,
danach, einen Beitrag zu Steglich für der Steglich und M? N=T~=KX^=@
die „Sächsische Biogra% e“ zu schrei- gemeinsam gewidmet war. Zudem
ben. Die Recherchen wurden dadurch ist Uwe Fiedler federführend an den
erschwert, dass einerseits Steglichs Artikeln zu Steglich in der Wikipedia
Lebenserinnerungen nach ihrem teil- und im Stadtwiki Dresden beteiligt.
weisen Nachdruck in Großdrebnitz
verschollen blieben, andererseits gab Quellen: Walter Baunacke: „Regierungsrat Prof.
es lange keine Hinweise auf heuti- Dr. S. †“. Die kranke P# anze 6/1929, H. 3, S. 37
ge Nachkommen, selbst in Trebsen f.; Fr. Schäfer: „Wissenscha* licher Führer durch
Dresden“. v. Zahn & Jaensch, Dresden, 1907; P.
nicht. Kurz vor dem Erscheinen 2006 Hillmann: „Die deutsche landwirtscha* liche
des mit Uwe Fiedler gemeinsam ver- P# anzenzucht“. Berlin, 1910; Christa Haensel:
fassten Online-Artikels in der Säch- Familiennachlass Wiede/Haensel/Steglich, Mün-
chen, mit B. Steglich: „Erinnerungen aus meinem
sischen Biogra% e konnte der Kontakt Leben“, Dresden 1927, Günter Kloss: „Georg Wrba
zur Familie hergestellt werden, was (1872–1939): ein Bildhauer zwischen Historismus
viele wesentliche Erkenntnisse er- und Moderne“. Imhof, 1998, Hermann Pieper:
möglichte. Steglichs erste Tochter Else Nachruf Prof. Bruno Steglich, 1929; Universi-
war in Trebsen mit dem Papierfabrik- tätsarchiv Leipzig; Kirchenarchiv Großdrebnitz,
Kirchenarchiv Trebsen; Evangelisch-Lutherisches
besitzer Johannes Wiede, einem Sohn Pfarramt St. Nikolai – St. Johannis Leipzig; Säch-
des bedeutenden sächsischen Firmen- sisches Staatsarchiv Leipzig; Arbeitsgemeinscha*
gründers Anton Wiede, verheiratet für mitteldeutsche Familienforschung; Stadtarchiv
gewesen. Nach der Enteignung nach Dresden; Archiv des Rochlitzer Geschichtsver-
eins; Sächsische Landesanstalt für Landwirtscha*
dem Zweiten Weltkrieg hatte sie noch Dresden; Friedrich W. Rach, Pressereferent DLG
einige Zeit in Halle gelebt. Gestor- Frankfurt/M.; Dr. Klaus Schmiedel, Königstein;
ben ist sie 1973 in Kochel am See, Roland Paeßler: „Ahnenlinie der „oberen“ Bauern
also nicht in Bad Tölz, wie man in Steglich in Kleindrebnitz, mit Anmerkungen zur
Verbreitung der Familie Steglich in Kleindrebnitz
Trebsen nach einem zu DDR-Zeiten und Großdrebnitz und einer Zuarbeit von Frank
abschlägig beschiedenen Umbet- Fiedler“. 2004; Richard Garbe: „Vorarbeiten für
eine Dorfchronik von Großdrebnitz“. Unsere
tungsantrag vermutete. Identität und Heimat, Beilage zum Sächsischen Erzähler,
Verbleib der zweiten Tochter, Lotte, 11.4./18.4.1938; Dr. Karl Steinmüller: Wiede-
waren bis vor kurzem unbekannt. Sie Chronik mit Stammtafel Steglich, 1939; Die
hatte einen Sohn des Chemikers und landwirthscha* lichen Versuchsstationen, G.
Fabrikanten Heinrich Gustav Haensel Schönfeld, 1890, S. 472–476; Dresdner Adress-
bücher 1892–1929; Schöne: „Die Sächsische
(Ehrenbürger von Pirna) geheiratet Landwirtscha* “. 1925
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