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Nake, Johann Gottfried


        Amtsverwalter und Schafzüchter der Wettiner
        06.05.1770 Dresden – 18.04.1855 Kleindrebnitz

        V: Johann Gottfried (*13.1.1726 Pillnitz, †4.4.1780 Dresden), kurfürstlicher Holzanweiser im
        Ostraer Holzhof, Sohn von Georg Nake aus Pillnitz und Sabine geb. Kegel aus Mühlsdorf bei
        Lohmen; M: Johanne Charlotte geb. Klippgen (*1735 Meißen ?, †15.12.1807 Dresden), Tochter
        eines Schneidermeisters aus Meißen; G: Karl Friedrich (*29.10.1771 Dresden, Inhaber einer
        Materialwarenhandlung in Dresden, verh. mit Sophie Friederike Ursinus, Tochter des Wils-
        dru+ er Bürgermeisters), Christoph Traugott (*4.1.1773, †11.10.1847, kurfürstlicher Geheimer
        Registrator beim Geheimen Rat), Eva Charlotte Gertraude (*9.6.1775 Dresden, †8.5.1827, verh.
        mit dem kursächsischen Pagenmeister und Pfarrer in Wachau Heinrich Benjamin Eras), Chris-
        tine (13.9.1776–17.9.1776), Marie Elisabeth (14.2.1778–1.5.1782); E: 7.9.1797 Wachau, Friede-
        rike Auguste geb. Schmaltz (*25.12.1773 Stolpen, †8.2.1864 Kleindrebnitz); K: Ernst Wilhelm
        (*3.9.1798, †13.10.1876 Pirna, langjähriger Gerichtsamtmann in Altenberg), Auguste Wilhelmi-
        ne (*8.4.1800 Rennersdorf, †24.6.1870 Bischofswerda, verh. mit Ernst Traugott von Zenker, Rit-
        tergutsbesitzer auf Steinigtwolmsdorf und Ringenhain), Hermann Ludwig (27.6.1801–21.4.1877,
        Gymnasium Schulpforte, Advokat, Gerichtsdirektor, Mitarbeit in der Kommission für Ablösun-
        gen und Gemeinheitsteilungen, Stadtrat in Dresden, Vater des 2. Bürgermeisters Dr. jur. Ernst
        Heinrich Nake), Auguste Louise (*3.11.1802, †28.9.1882 Radeberg, verh. mit dem Pfarrer von
        Wachau Ernst Albert Eras), Julius Moritz (25.1.1804–30.11.1811), Pauline Charlotte (*22.8.1805,
        †26.4.1903 Pirna, verh. mit dem Pfarrer von Podelwitz Johann Karl Gottlieb Lohse), Laura
        Heloise (20.1.1807–12.11.1862, verh. mit dem Direktor der Königstädtischen Realschule Berlin
        Gabriel Marie /  eodor Dielitz), Bernhard /  eodor (1.4.1808– 1.10.1859, Advokat in Radeburg,
        Neustadt, Bischofswerda, Ebersbach), Bruno Maximilian (10.8.1810–1.9.1811), Alwin Bruno
        Julius (*14.4.1812, †29.9.1868 Bischofswerda, aufgrund einer geistigen Erkrankung erwerbsun-
        fähig), Moritz /  eophron (*6.12.1813, † um 1870 in Brasilien, Studium an der Forstakademie
        /  arandt, Pächter landwirtscha* licher Güter, Landesproduktenhändler in Dresden, angestellt in
        der Mineralwasseranstalt seines Schwagers Dietrich Reh), Oswald /  eodor (31.8.1818–
        18.1.1883, Advokat in Leisnig, Mitglied des sächsischen Landtags 1849/1850)


        Nake verlor früh seinen Vater. Die   im Vorwerk Lohmen und ab Dezem-
        Mutter konnte ihren Kindern den-    ber 1795 in Rennersdorf, den zwei
        noch eine gute Ausbildung ermög-    sächsischen Stammzuchtstellen für
        lichen. In Dresden, wo die Familie   Merinoschafe.
        das Haus Wilsdru+ er Gasse 16 besaß,
        besuchte Nake die Kreuzschule. Ab   1796 übernahm Nake das Kammer-
        1791 studierte er zusammen mit      gut Rennersdorf als Administrator
        seinem Bruder Christoph Traugott in   im Range eines Amtsverwalters. Er
        Leipzig Kameralwissenscha* en. Da-  gehörte damit neben dem in Stolpen
        nach absolvierte Nake im Kammergut  residierenden Justizamtmann Benja-
        Rennersdorf ein Praktikum. Ab 1794   min August Scheibner und dem Rent-
        arbeitete er als Wirtscha* sschreiber   beamten Johann Gottfried Traugott

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