Page 179 - Lebensbilder_aus_der_Oberlausitz
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nik wudoty wot serbskejo lutzerdkose   Kittlitz). Ein Urenkel, Ernst Kanig,
        knihowarso towarstewa“. 1862 betrug   erwarb sich große Verdienste als Vi-
        die Au# age 3000 Stück. Kanig war   kar in Ober- und Niedercunnersdorf
        Mitglied im „Erweiterten Ausschuss“   sowie Löbau und Vorsitzender der
        des Buchvereins. Seine 38 Lieder in   Sächsischen Missionskonferenz.
        „Zionsky Hlosy“ (Zionsstimmen,
        1868) wurden von Michal Domaska     Quellen: Siegfried Störzner: „Welche Hei-
        als „vom Heiligen Geist getragen“   matgedenktage bringt das Jahr 1938 der
                                            Bischofswerdaer P# ege und ihrer Umgebung?“
        geschätzt. Im neuen evangelischen   Unsere Heimat, Beilage zum Sächs. Erzähler,
        Gesangbuch ist er mit mehreren      Nr. 1, 3.1.1938; Wilhelm Haan: „Sächsisches
        Übersetzungen und einem Original-   Schri* steller-Lexicon“. Robert Schaefer‘s Verlag
        werk vertreten.                     Leipzig, 1875, S. 153–154; Reinhold Grünberg:
                                            „Sächsisches Pfarrerbuch. Die Pa rochien und
                                            Pfarrer der Ev.-luth. Landeskirche Sachsens
        Neben seiner Arbeit als Pfarrer und   (1539–1939)“. Ernst Mauckisch Freiberg, 1940,
                                            S. 410; Gabriele Hollborn (Weimar, Ururenke-
        seinen Bemühungen um die Eman-      lin); Franz Lau: „Herbergen der Christenheit“.
        zipation der Sorben nahm Kanig      Evangelische Verlagsanstalt, 1980; Zeitschri*
        auch am gesellscha* lichen Leben teil.   für slavische Literatur, Kunst und Wissenscha* ,
        1852 spendete er für das von E|T-   1862, S. 233; Jakub Wjacslawk: „Wendische
        ?@| G]^^_]{ <]> N]X^K^™ T>|         (sorbische) Bibliographie“. 1929; Walter J.
                                            Rauch: „Presse und Volkstum der Lausitzer
        Jš>‚=>|]@€ in Oppach gegründete     Sorben“. Holzner, 1959; K. Jahn: „Auguste,
        Rettungshaus. Mit E@>X^ Tq=]|]@     Großherzogin von Mecklenburg-Schwerin:
        S^`‚q?@|^ von der Landwirt-        ein Lebensbild“. Ausg. 4, A. Hilde brand, 1865;
        scha* sschule im benachbarten Brösa   Erhard Hartstock: „Die sorbische nationale
                                            Bewegung in der sächsischen Oberlausitz
        stand er in regelmäßigem Kontakt.   1830–1848/49“. Domowina-Verlag, 1977; Neues
                                            lausitzisches Magazin, Bd. 8, 1844, S. 127, Bd.
        Karl Traugott Kanig begründete eine   39, 1862, S. 391; Peter Kunze: „Sorbisches
        Familientradition, nach der inner-  Schulwesen: Dokumentation zum sorbischen
                                            Elementarschulwesen in der sächsischen Ober-
        halb der folgenden 100 Jahre fünf   lausitz des 18./19. Jahrhunderts“. Domowina-
        Nachfahren gleichen Familienna-     Verlag, 2002; /  eodor Birnich: „Die Parochie
        mens wiederum Pfarrer in Sachsen    Klix“. Neue Sächsische Kirchengalerie, 1904;
        wurden. Die bekanntesten darunter   Siegmund Musiat: „Sorbische/wendische Ver-
                                            eine 1716–1937“. Domowina-Verlag, 2001; Jan
        waren Otto Kanig (Lehrer an der     Malink (Maćica Serbska), Mitteilungen 2013;
        /  omasschule Leipzig, 1874 Diako-  Ernst /  eodor Stöckhardt: „Stammtafel der
        nus und 1875 Gymnasialprofessor in   Familie Stoeckhardt, Putzkauer und Lauterba-
                                            cher Zweig“. Wagner Weimar, 1883; Leipziger
        Bautzen, 1891 Oberpfarrer in Puls-  Zeitung, 4.7.1852; Deutsches Geschlechterbuch,
        nitz) und dessen Sohn Karl Moritz   Bd. 143, C.A. Starke, 1967; Amts-Blatt der Re-
        Gerhard Kanig (*25.11.1875 Bautzen,   gierung in Breslau, Bd. 54, 1863; Peter Kunze:
        †6.7.1958 Klittlitz, 1899–1906 Missi-  „Jan Arnošt Smoler“. Bd. 10 von Schri* en des
        onar in Ukamba/Kenia, später Pfarrer   Sorbischen Instituts, Domowina-Verlag, 1995;
                                            gedbas.genealogy.net; Kirchenarchiv Hoch-
        in Glauchau, Großolbersdorf und     kirch; Matrikelverzeichnisse Universität Leipzig

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