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Bischofswerda im 18. Jahrhundert: Vor der Kirche (A) befand sich die Su-
        perintendentur (N). Möglicherweise war dieses Gebäude sogar das Geburts-
        haus von Klotz. Später wirkte hier Gottlob Ernst Ottomar Baumeister, ein
        Sohn des Görlitzer Rektors, den Klotz‘ Vater 1767/1768 nach Bischofswerda
        zu seiner Unterstützung geholt hatte.

        de quibusdam ad Homerum perti-      1761 hielt Klotz Vorlesungen an der
        nentibus disputatur“. Er publizierte   Universität Jena über den römischen
        Spottschri* en auf die gelehrten Kreise  Dichter Horaz, dem 1762 auch seine
        Leipzigs („Mores eruditorum“, „Geni-  Habilitation „De felici Horatii au-
        us seculi“), um dagegen selbst ano-  dacia“ (gedruckt bei Fickelscherer
        nym zu polemisieren („Somnium in    in Görlitz) galt. In Jena wirkte er
        quo, praeter cetera, genius seculi cum   zudem als Sekretär der lateinischen
        moribus eruditorum vapulat“). Klotz   Gesellscha* . 1762 wurde er unter
        erlangte die gewünschte Aufmerk-    Georg III., König von Großbritanni-
        samkeit. Mit streitbaren Rezensionen   en und Kurfürst von Hannover, zum
        sollte er sich in der Folgezeit viele   außerordentlichen und 1763 zum
        Gegner machen. Bekannt wurden vor   ordentlichen Professor an der phi-
        allem seine Streitschri* en gegen den   losophischen Fakultät in Göttingen
        niederländischen Philologen Pieter   berufen. Hier geriet er zunehmend
        Burmann den Jüngeren („Antibur-     in Konkurrenz zu Christian Gottlob
        mannus“, „Funus Petri Burmanni      Heyne, der statt Klotz die Professur
        Secundi“). Das Kriegsjahr 1760 ver-  der Beredsamkeit und die Direktion
        brachte Klotz in Bischofswerda.     des philologischen Seminars erhielt.

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