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1898 veranschaulichte Max Liebermann, wie Seebäder innerhalb von 100
Jahren in Deutschland in Mode gekommen waren. „Die Wirkung des Auf-
enthalts in einem Seebadeort ist nur zum Teil auf das Baden im Seewasser
zu beziehen; eine mindestens gleichwichtige Rolle spielen dabei die klima-
tischen Verhältnisse. Die Seelu+ ist sehr rein, .... Die meist starke Lu+ be-
wegung steigert die Wärmeabgabe durch die Haut sehr bedeutend, damit
werden auch die wärmebildenden Prozesse stark angeregt... Bad im Seewas-
ser, dessen Wirkung auf der Temperatur, dem Salzgehalt und der Bewegung
des Wassers beruht.“ (Meyers Großes Konversations-Lexikon, 1909).
Küstenbäder der Nordsee“ (1888), reisen in Prophylaxe und / erapie der
„Die holländischen und belgischen Lungenschwindsucht“ (1899, Berli-
Seebäder und Seehospize“ (1889), ner Klinische Wochenschri* ) und
„Über den Salzgehalt der Seelu* und „Mitteilungen aus dem Küstenhos-
die therapeutische Verwertung der pital zu Refsnaes 1875–1900“ (1901,
wirksamen Faktoren der Nordseelu* “ Zeitschri* für Tuberkulose und
(1890), „Die deutschen Kurorte der Heilstättenwesen). In „Die Seereisen
Nordsee“ (1891), „Mitteilungen aus zu Heil- und Erholungszwecken, ihre
einigen Kurorten der Nordsee und Geschichte und Literatur“ (1906)
einigen Ostseebädern“ (1895), „See- stellte Friedrich dar, wie sich die An-
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