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Von 1841 bis 1849 besaß Blochmann Schloss und Rittergut Wachau.

        Soldatenknabeninstituts in Klein-   Veranstaltung zählten JT_KTX G]^^-
        struppen. 1835 ging Blochmann nach   _]{ <]> N]X^K^™ T>| Jš>‚=>|]@€,
        Dresden, um sich auf seine Amts-    J]q?>> G]^^€@K=| N?‚= und Hein-
        geschä* e zu konzentrieren. Schon   rich Cotta. Die 1840 von Blochmann
        ein Jahr später übernahm er aber    herausgegebenen „Mittheilungen aus
        die Administration des Rittergutes   dem Gebiete der Landwirthscha*  für
        Potschappel, wo er sich wieder prak-  bäuerliche Wirthe und angehende
        tisch betätigen wollte und sich um   Oekonomen“ verbreiteten Wissen zur
        den Hopfenanbau in Sachsen verdient  Steigerung der landwirtscha* lichen
        machte. Blochmann verö+ entlichte   Erträge. Dem ersten He*  zum /  ema
        weiterhin landwirtscha* liche Schrif-  Ackerbau sollte eigentlich noch
        ten, z. B. die „Praktische Anleitung   eine Abhandlung über Wiesen und
        zur ökonomischen Buchführung        Viehzucht folgen, auf die Blochmann
        nach einem einfachen und übersicht-  jedoch aus Zeitgründen verzichten
        lichen Plane“, mit der Landwirte zur   musste.
        Rechnungsführung befähigt werden
        sollten. 1837 nahm er an der ersten   Von 1839 bis 1842 war Blochmann als
        Versammlung deutscher Landwirte in  Lehnsträger des Rittergutes und Zivil-
        Dresden teil. Zu den sächsischen Teil-  besitzer am schließlich gescheiterten
        nehmern der von August Gottfried    Projekt eine Aktienbierbrauerei in
        Schweitzer von der Forstakademie    Medingen beteiligt. 1837 hatte Hein-
        /  arandt maßgeblich organisierten   rich Ficinus ermutigende Wasserana-

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