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Unmittelbar nach dem Krieg hatte Lehrer für Biologie und Sport in Stei-
ich begonnen, mich für Fossilien zu nigtwolmsdorf (1950). In Großdreb-
interessieren. Aus dieser Zeit stamm- nitz (ab 1952) lernte ich meine spätere
ten ca. 10 Fundstücke aus der Kreide Frau kennen. In dieser Zeit legte ich
des Rathsteinbruches bei Freital, auch das Staatsexamen im Fernstu-
darunter eine große Austernschale dium ab. Es folgten Anstellungen an
und ein Stein mit mehreren Seeigel- verschiedenen Schulen Bischofswer-
stacheln. Für die Examensarbeit von das (ab 1961) und zeitweise in Burkau
1957 entstand eine Sammlung von (1969–1973). Aus gesundheitlichen
Samen tertiärer Laubgehölze vom Gründen (wegen zwei Hü* operati-
Hasenberg bei Wiesa. Zusammen onen) schied ich 1991 vorzeitig aus
mit ca. 8 großen Stücken aus dem dem Schuldienst aus.
Karbon von Zwickau-Oelsnitz, einem
Geschenk des dortigen Steigers Kurt Außerhalb des Schulunterrichts leitete
Beier, der Examensarbeit und ei- ich verschiedene Schüler-Arbeits-
ner Sammlung wertvoller Literatur gemeinscha* en zu Biologie, Natur-
(darunter Bestimmungsbücher: „Die schutz und Landeskultur. Weniger
Laubgehölze der Braunkohlezeit“, ein erfreulich entwickelten sich die poli-
Buch der Urania-Reihe zu den Fossili- tischen Umstände. Als Klassenlehrer
en der Schreibkreide von Rügen und versuchte ich, insbesondere christlich
ein antiquarisches Bestimmungsbuch gebundene Schüler, die sich aus Glau-
zu versteinerten Mollusken) habe ich bensgründen dem System nicht völlig
diese Fundstücke Anfang der 1990er unterordnen wollten (z. B. Teilnahme
Jahre dem Museum der Westlausitz an der Jugendweihe), vor Schikanen
Kamenz (z. Hd. Ursula Rathner) als zu bewahren. Als Sportlehrer kam ich
Geschenk übergeben. von 1971 bis 1973 sowie von 1978 bis
1986 als Rettungsschwimmer Stufe
I zum Einsatz. Auch nach meinem
Ruhestand war ich gerne behil# ich,
wenn sich Schüler im Rahmen ihrer
Belegarbeiten mit Fragen zu natur-
kundlichen / emen an mich wand-
ten.
Seit meiner Kindheit war ich sport-
lich vielseitig aktiv. Um dem in der
Familie politisch verpönten Dienst in
Nach dem erfolgreichen Abschluss der HJ zu entgehen, schloss ich mich
des Neulehrerlehrgangs in Dresden 1943 in Dresden einer Leistungsklasse
erhielt ich meine erste Anstellung als Rudern an. In Großdrebnitz betrieb
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