Page 357 - Lebensbilder_aus_der_Oberlausitz
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Die Freitreppe zur Brühlschen Terrasse von %  ormeyer ist heute ein vielge-
        nutzter Aufgang zum „Balkon Europas“. Mit ihrer Hilfe wurde der ehemali-
        ge Brühlsche Garten der Ö` entlichkeit zugänglich. Seit 1791 war hier in der
        Brühlschen Bibliothek die Kunstakademie ansässig, wo %  ormeyer zu jener
        Zeit Architektur studierte. Im Gartenpavillon gegenüber wurde 1828 unter
        %  ormeyers früherem Mitarbeiter Wilhelm Gotthelf Lohrmann die heuti-
        ge TU Dresden gegründet. Der Figurenschmuck der Treppe stammt vom
        E<>€@ R]X@€^_X\-Schüler Johannes Schilling.
        ten in der Völkerschlacht zu Leipzig   die Repnin der Allgemeinheit zu-
        sowie in der Gefangenscha*  des     gänglich machen wollte. Das Ober-
        sächsischen Königs Friedrich August   militärbauamt, dem /  ormeyer jetzt
        I. („der Gerechte“) in Preußen mün-  angehörte, stand unter der Leitung
        deten. Sachsen stand danach unter   von Johann August Le Coq. Repnins
        einem russisch-preußischen „Gene-   Berater war Johann Gottfried Körner,
        ralgouvernement der Hohen Verbün-   Meister vom Stuhl der Freimaurerloge
        deten Mächte“. Nach seiner Rückkehr   „Zu den drei Schwertern“. Ebenfalls
        nach Dresden erhielt /  ormeyer 1814  1814 entwarf /  ormeyer die Denk-
        vom russischen Gouverneur Nikolai   male für die Helden der Freiheits-
        Grigorjewitsch Repnin-Wolkonski,    kriege /  eodor Körner in Wöbbelin
        einem Freimaurer, Au* räge für Tor-  (im Au* rag des befreundeten Vaters)
        häuser am Großen Garten und für die  und Jean-Victor Moreau (im Au* rag
        Freitreppe zur Brühlschen Terrasse,   Repnins, zusammen mit dem Bild-

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