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% ormeyer, Gottlob Friedrich
Ho& aumeister in Dresden
23.10.1775 Dresden – 11.02.1842 Dresden
V: Gottlob Friedrich (1753– 7.12.1833), Schuhmachermeister und Handelsmann; M: Christiane
Regina geb. Starcke (April 1745–20.11.1814), Tochter des Modelleurs an der Meißner Porzellan-
Manufaktur Johann Samuel Starcke; G: Christiana Dorothea (*29.3.1774), Friedrich August
(22.5.1777– 6.5.1831, Schuhmachermeister), Carl Gottlob (*12.11.1778), Johanna Carolina
(*5.9.1780), Maximilian Ludwig (*3.6.1783, Schuhmacher), Juliana Eleonora (*9.11.1785); E:
22.7.1801 / arandt, Juliane Sophie geb. Hübler (13.5.1780–18.8.1810), Tochter des kurfürstli-
chen Hofgärtners in Übigau und im Dresdner Großen Garten Johann Gottfried Hübler (1795
Landscha* sgarten Kloster Altzella); K: Emilie (6.5.1802–27.4.1849), verheiratet mit dem Diakon
und Katecheten an der Kreuzkirche Adam Carl Georg Wagner, Juliane Adelheid (12.6.1804–
14.5.1817); Enkel: 3 Mädchen, 2 Jungen
/ ormeyer lernte schon als 10-Jäh- Nach dem Studium ließ sich / or-
riger an der Dresdner Kunstakade- meyer als Architekt in Dresden nie-
mie. Zunächst wurde er an der darin der, bekannt wurde er aber zunächst
integrierten Akademie für Malerei, durch seine Architekturzeichnungen.
Bildhauerei und Kupferstecherei von Er schuf Ansichten vom Dom Meißen
den Unterlehrern Christian Gott- (1794), von Leipzig und vom Schloss
lieb Mietzsch und Christian Gottlob Pillnitz (1801), die von Christian
Fechhelm im Zeichnen unterrichtet. August Günther gestochen bzw. von
Bei ihnen kopierte er nach Origina- François Aubertin radiert wurden.
len von Giovanni Battista Casanova, 1799 unternahm er eine Studien-
Co-Direktor neben J]q?>> E_=??@ wanderung durch Sachsen, Sachsen/
Z=KXXK[. Später wechselte / ormeyer Anhalt und / üringen. Es entstanden
zur parallelen Akademie für Baukunst Aquarelle und Deckfarbenbilder von
zu Friedrich August Krubsacius. Von den Parks in Wörlitz, Weimar und
1791 bis 1795 prägte ihn hier Gott- Dieskau. / ormeyer beteiligte sich
lob August Hölzer im Sinne eines am „Ideenmagazin für Liebhaber von
barocken Klassizismus. Zeichnen, Gärten, Englischen Anlagen und für
Perspektive, Risse und Säulenordnung Besitzer von Landgütern“ des Leip-
unterrichtete Johann Alexander Da- ziger Philosophieprofessors Johann
vid Friedrich. Hölzer und Krubsacius Gottfried Grohmann, das von 1796
waren maßgeblich am Wiederau& au bis 1806 erschien. 1808 war er mit
der 1792 geweihten Kreuzkirche, zu 11 Zeichnungen, die u. a . Christian
deren Gemeinde die Familie / or- Gottlob Hammer gestochen hatte,
meyer gehörte, in einem Gemisch in dem Buch „Dresden mit seinen
von Spätbarock und Klassizismus Prachtgebäuden und schönsten Um-
beteiligt. gebungen‘‘ vertreten.
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