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Stöckhardts Credo, vom Titelblatt seines Lehrbuchs über Drainage.
ter“. Der landwirtscha* liche Kreisver- tannien, Belgien, Frankreich, in die
ein im Erzgebirge unter Stöckhardts Niederlande, Schweiz und nach Ös-
Leitung gründete 1853 zusammen terreich konnte er sich weiterbilden.
mit der Chemnitzer Gewerbeschule 1855 nahm er an der Weltausstellung
eine der ersten landwirtscha* lichen in Paris teil.
Versuchsstationen Deutschlands. Als
deren Leiter erhielt Stöckhardt die Von 1855 bis 1866 war Stöckhardt
Möglichkeit, die Ausbildung der Stu- Herausgeber und leitender Redakteur
denten mit praktischen Versuchen zu der „Zeitschri* für deutsche Land-
verbinden. Wie sein Vorbild Albrecht wirthe“ in der Nachfolge von Julius
Daniel / aer gab Stöckhardt einer Adolph Stöckhardt. Beide gehörten
praxisorien tierten, wissenscha* lich dem Landeskulturrat Sachsens als
fundierten Ausbildung den Vorrang ordentliche Mitglieder an. 1858
gegenüber der reinen Grundlagen- gründeten die Stöckhardts u. a. mit
vermittlung. Seiner Ausstrahlung als P?T_ H=@~?>> und JT_KTX L=q-
Lehrer war es zu verdanken, dass die ~?>> aus Weidlitz die Zeitschri*
Studentenscha* der landwirtscha* - „Die Landwirtscha* lichen Versuchs-
lichen Abteilung bei einem Anstieg Stationen“, die sich der Verbindung
von 4 auf 60 Schüler auf fast ein von landwirtscha* licher Praxis und
Drittel der gesamten Gewerbeschule naturwissenscha* lichen Grundlagen
anwuchs. Auf Reisen nach Großbri- verschrieben hatte.
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