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Neumeister, Max Heinrich August


        Professor, Forstwissenscha* ler in /  arandt
        15.05.1849 Kleindrebnitz – 01.12.1929 Dresden

        V: Johann Heinrich (*7.9.1819 Baruth, †11.1.1878 Kleinröhrsdorf), Geodät bei der Königl. Lan-
        desvermessung Wartha, 1844 Absolvent der Forstakademie /  arandt, 1848 Jäger im Altstädter
        Revier, 1851 Unterförster in Leubsdorf, 1858 Königl. Sächs. Oberförster in Landesgemeinde,
        später Kleinröhrsdorf; M: Auguste Caroline Sophie geb. Geisler (*27.2.1830 Weickersdorf,
        †1910 Sebnitz), lebte als Witwe bis 1908 in Dresden; G: Curt Willinwald (*16.9.1851 Leubsdorf,
        †8.3.1931 Leubsdorf, 1873 Absolvent der Forstakademie /  arandt, Königl. Förster), Richard
        Eugen (*26.12.1852 Leubsdorf, † Cannstatt bei Stuttgart, Sprachlehrer), Arthur Heinrich
        (*26.4.1857 Leubsdorf, besuchte die Kreuzschule Dresden), Rosa Concordia (*24.4.1858 Lan-
        desgemeinde, Technische Zeichnerin), Sophie Elisabeth verh. Stein (*1860, †14.3.1920 Sebnitz),
        Ernst Alexander (*17.4.1863 Landesgemeinde, †21.6.1918 Ostrau, Annenschule Dresden, Kö-
        nigl. Förster), Selma Maria (*10.3.1866 Kleinröhrsdorf); E: 20.10.1876 Dresden, Agnes Owella
        Franziska geb. Fincke (*7.1.1852 Schöneck, †13.1.1938 Dresden), Tochter des Rentamtmanns in
        Marienberg und vormaligen Bürgermeisters von Schöneck Friedrich Wilhelm Fincke; K: keine

        Der Försterberuf hatte in der Fami-  Die Familie Neumeister verließ
        lie von Max Neumeister Tradition.   bereits 1851 Kleindrebnitz, nach-
        Schon sein Urgroßvater Peter Chris-  dem der Vater eine neue Anstellung
        tian August Neumeister (*11.10.1755   in Leubsdorf im Vogtland erhalten
        Putzkau, †10.3.1811 Crosta) war     hatte. Nach dem Besuch des Real-
        hochgrä# icher Förster und Schloss-  gymnasiums Annaberg absolvierte
        verwalter. Der Großvater Johann     Max Neumeister ein Vorpraktikum
        Heinrich Neumeister (*21.1.1783     im Forstamt Landesgemeinde sei-
        Gleina bei Guttau, †22.11.1839 Neu-  nes Vaters und arbeitete ein Jahr im
        Callenberg) arbeitete als Revierförster  Staatsforstrevier Kleinröhrsdorf, der
        und Schlossverwalter.               nächsten Dienststelle des Vaters.

        Neumeisters Geburtshaus, das so-
        genannte „Vorwerk“, war 1811 nach
        Plänen von G]^^_]{ F@K=|@K`q
        Tq]@~==@ errichtet worden. Der
        Rennersdorfer Kammergutsverwalter
        und Schafzüchter des sächsischen
        Königs J]q?>> G]^^€@K=| N?‚=
        versuchte, auf den Flächen der stillge-
        legten Amtsteiche von Goldbach und   Das Kleindrebnitzer Vorwerk war
        Weickersdorf auf eigene Rechnung    nach B<=>? B<@_X\ Neumeisters
        Merinoschafe zu züchten.            Geburtshaus.

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