Page 336 - Lebensbilder_aus_der_Oberlausitz
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aufgeführt. Die Übersetzung des alle-  Quellen: Nekrolog im Neuen Lausitzischen
        gorischen Stücks mit Bezug zur Elbe   Magazin, IX, S. 435–443; Lindner und Hersch
        stammte von /  eodor Hell, die Musik   (Bearb.): „Das Gelehrte Teutschland, oder Lexi-
                                            kon der jetzt lebenden Gelehrten Teutschlands“
        von Ho¤  apellmeister Francesco Mor-  (17. Nachtrag zur 4. Ausg.). Lemgo, Verlag der
        lacchi und den königlichen Kammer-  Meyerschen Hof-Buchhandlung, 1825; Gottlieb
        sängern um Sassaroli und Benincasa.   Friedrich Otto: „Lexikon der seit dem fünfze-
        Stöckhardt schrieb zudem für die    henden Jahrhunderte verstorbenen und jetzt-
                                            lebenden Oberlausizischen Schri* steller und
        Jenaische allgemeine Literaturzeitung,   Künstler‘‘. Burkhart Görlitz, Bd. 3, S. 336–337,
        die Leipziger Literaturzeitung und das   1803; Hermann Arthur Lier: „Gerhard Heinrich
        Neue Lausitzische Magazin.          Jacobian Stöckhardt“. Allgemeine Deutsche
                                            Biographie, Bd. 36, S. 287–288; Reinhold Grün-
                                            berg (Bearb.): „Sächsisches Pfarrerbuch. Die
        Für seine Verdienste wurde Stöck-   Parochien und Pfarrer der Ev.-luth. Landes-
        hardt 1826 mit der Aufnahme in      kirche Sachsens (1539–1939)“. Verlagsanstalt
        die Oberlausitzische Gesellscha*    Ernst Mauckisch Freiberg, 1940; Allgemeine
                                            Literatur-Zeitung, Nr. 66, S. 526–527, Januar-
        der Wissenscha* en geehrt. Er war   März 1799; Jenaische allgemeine Literatur-
        außerdem Ehrenmitglied der Großen   Zeitung, Nr. 42, S. 329–336, 27. Februar 1812;
        Landesloge von Sachsen sowie der    Nr. 203, S. 1620–1621, 1825; S. 214, März 1831;
        nationalen Loge „Zu den drei Weltku-  „Stammtafel der Familie Stoeckhardt, Putzkau-
        geln“. Vom 25. bis 27. Juni 1830, we-  er und Lauterbacher Zweig, den Verwandten zu
                                            Lieb zusammengestellt und mit Erläuterungen
        nige Monate vor seinem Tod, konnte   auf Grund handschri* licher Mittheilungen
        Stöck hardt noch an den Feierlichkei-  und sonstiger Quellen-Nachweise versehen von
        ten in Bautzen zum 300. Jahrestag der   Prof. Dr. Ernst /  eodor Stoeckhardt“. Wagner
                                            Weimar, 1883; /  e Church of Jesus Christ of
        Augsburger Konfession teilnehmen.   Latter-day Saints; Karin Stöckhardt, Mitteilun-
        Am zweiten Tag predigte er: „Wie wir   gen; Dr. Schubart: „Zur Geschichte des Gymna-
        unsere Kinder zum Festhalten an der   siums in Budissin“. E.M. Monse, 1863; Martin
        evangelischen Lehre ermuthigen sol-  Reuther: „Oberlausitzer Forschungen: Beiträge
                                            zur Landesgeschichte“. Koehler & Amelang,
        len“. H=K>@K`q R]{=@^ S^`‚q?@|^    1961; Richard Wilhelm: „Die Glocken der Stadt
        verfasste einen Lebenslauf seines   Bautzen“. 1917; Katalog der Gemäldesamm-
        Vaters, der im Neuen Lausitzischen   lung Stadtmuseum Bautzen, 1954; Leipziger
                                            Zeitung, 25.9.1820; Michael Wetzel: „Carl
        Magazin als Nekrolog gedruckt wur-  Heinrich III., Graf von Schönburg“. Sächsische
        de. H=@~?>> A@^qT@ LK=@ erinnerte   Biogra% e, hrsg. vom Institut für Sächsische
        an ihn in der Allgemeinen Deutschen   Geschichte und Volkskunde e.V., bearb. von
        Biographie. Gerhard Heinrich Jacob-  Martina Schattkowsky; Archivverbund Bautzen,
        jan Stöckhardt ist namentlich auf der   Stadtarchiv, 66001 Verein Rat und Tat, lfd.
                                            Nr.; Morgenblatt für gebildete Leser, Bd. 13,
        großen Glocke des Domes St. Petri   Cotta‘sche Buchhandlung, 1819; „Beschreibung
        verewigt. Das Stadtmuseum Bautzen   der Feierlichkeiten, welche am dritten Jubelfeste
        besitzt ein von Friedrich Freiherr von   der Augsburger Confession den 25., 26. und 27.
        Gersheim gemaltes Porträt.          Juni 1830 im Königreich Sachsen stattgefunden
                                            haben: nebst einigen Jubelpredigten und Anga-
                                            be der zu diesem Feste in Sachsen erschienen
                                            Schri* en“. J.F. Glück, 1830

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