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den „Zionisierung“ der Studenten- Magnes, später Präsident der Hebrew
scha* beteiligt. Junge Vereinsmitglie- University of Jerusalem. In den Kon-
der unterrichtete er beispielsweise in # ikten um die jüdischen deutschen
jüdischer Geschichte. 1898 gründete Vereine widerspiegelten sich auch
er mit weiteren Studenten und Vertre- Di+ erenzen innerhalb der jüdischen
tern zionistischer Vereinigungen wie Bevölkerung, zwischen liberalen und
seinem späteren Schwager / eodor konservativen Strömungen, zwischen
Zlocisti einen Turnverein im Geden- Zionisten und eher auf die Integrati-
ken an Shimon bar Kokhba, dessen on setzenden Gemeindemitgliedern.
niedergeschlagener Aufstand gegen 1901 war Biram maßgeblich an der
die römischen Besatzer nach dem Gründung des Dachverbandes „Bund
Jahre 135 die Diaspora des jüdischen Jüdischer Corporationen“ (BJC)
Volkes aus seiner Heimat in Palästina beteiligt. 1906 gründete er mit Felix
ausgelöst hatte. Unter der Leitung von Rosenblüth (Pinchas Rosen) und
Israel Auerbach entwickelte sich der Kurt Blumenfeld den Verein jüdischer
„Kochba-Club“ zu einer weltweiten Studenten „Makkabäa“. Mit Heinrich
jüdischen Bewegung mit mehre- Loewe leitete er die „Organisation für
ren 10.000 Mitgliedern innerhalb hebräische Sprache“. Das Studium des
der Maccabi World Union. Wie in Hebräischen bildet ein Kernelement
der deutschen Turnbewegung nach des Zionismus.
Friedrich Ludwig Jahn ging es um die
Förderung eines nationalen Bewusst- In den zionistischen Kreisen Berlins
seins, gestärkt werden sollte aber auch bewegten sich seinerzeit auch die
die Selbstverteidigung. Physische / omaschewsky-Schwestern. Hanna
Ertüchtigung verband die nationale wurde später Arthur Birams Frau. Sie
Idee mit dem bürgerlichen Ideal einer war Mitglied des Kochba-Clubs und
allseits gebildeten Persönlichkeit. Ne- gehörte 1910 zu den Gründerinnen
ben dem Sport spielte die Förderung des „Jüdischen Frauenbundes für
der jüdischen Kultur, v. a. der Musik, Turnen und Sport“. Emma / oma-
eine große Rolle. Biram verfasste Ar- schewsky heiratete Davis Trietsch aus
tikel für die „Jüdische Turnzeitung“, Dresden, einen der bedeutendsten Zi-
das o zielle Organ von Bar-Kochba. onisten überhaupt und Gegenspieler
1901 gehörte er an der Hochschule von / eodor Herzl. Hulda, später mit
für die Wissenscha* des Judentums dem Arzt und Schri* steller / eodor
zu den Mitbegründern eines zionis- Zlocisti verheiratet, war 1897 eine von
tischen Studentenvereins, der sich 14 weiblichen Delegierten zum Ersten
jedoch nach Androhung von Ex- Zionistenkongress in Basel.
matrikulationen wieder au# öste. Zu
Birams Freundeskreis zählten dabei Biram arbeitete nach Abschluss des
Max Schloessinger und Judah Leon Rabbi-Seminars als Sekretär und Bi-
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