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Marloth, Carl Julius
Sorbe, Pfarrer, Schri* steller
24.11.1807 Postwitz – 11.04.1884 Dresden
V: Carl Gottlob (*5.6.1772 Bautzen, †9.12.1833 Postwitz), Pfarrer; M: Friederike Rahel geb.
Martini, Tochter eines Kaufmanns aus Pulsnitz; G: Robert (studierte Jura), Louise; E: 5.11.1837,
Konkordia Wilhelmine geb. Auerswald (6.11.1820–25.10.1894, älteste Tochter des Pfarrers
zu Ponickau, Schwester des Pfarrers und Schri* stellers Oskar / eodor Auerswald, bis zuletzt
in Dresden ansässig); K: Malwina Concordia (*2.10.1838), Julius Richard (*8.12.1840, verh.
7.5.1869 Bernsdorf mit Berta Rosalie Koppelt, Kaufmann), / rila Johanna (14.1.1842–30.
5.1842), Meta Franziska (*15.10.1843, verh. 5.11.1867 Großdrebnitz mit Friedrich August
Schumann aus Dresden), Maximilian Johannes Balduin (2.8.1845–26.5.1847), Reinhold Otto-
mar (*4.8.1848, verh. 1874 Dresden mit Henriette Auguste Elisabeth Scha+ , Buchbinder und
Spielwarenhändler), Olga / eodora (*25.5.1850), Anna Margaretha (*18.3.1852, verh. 10.5.1874
Großdrebnitz mit Ernst Hugo Uhlig), Fanny Nathalie (4.8.1853–27.5.1856), Martha Kathinka
(22.10.1855–28.5.1856)
Marloth entstammte einer sorbischen Mädchenlehrer war. Das Predigeramt
evangelischen / eologenfamilie. an der Hospitalkirche, Königsbrücks
Sein Vater, vorheriger Diakon in Begräbniskirche, war mit dem Rekto-
Neschwitz, war 1807 als Pfarrer nach rat der seit 1836 vereinigten Knaben-
Postwitz berufen worden. Der Jun-
ge lernte schon früh die Schrecken
des Kriegs kennen – die Familie # oh
1813 nach Schirgiswalde. Von 1820
bis 1828 besuchte er das Gymnasium
in Bautzen unter K?@_ G]^^@K=|
SK={=_KX. Danach studierte er bis 1831
/ eologie in Leipzig, wo er auch der
Lausitzer Predigergesellscha* ange-
hörte. Seinen pädagogischen Nei-
gungen folgend – ein Großvater war
Lehrer in Bautzen gewesen – nahm
Marloth eine Stellung als Hauslehrer
in Nedaschütz an. Frühzeitig interes-
sierte er sich für soziale Belange und
arbeitete als Diakon in Pirna. In den
Jahren von 1835 bis 1860 wirkte Mar-
loth in Königsbrück als Schuldirektor
und Hospitalprediger, ab 1845 als
Diakon, wobei er gleichzeitig erster Hospitalkirche Königsbrück.
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