Page 188 - Lebensbilder_aus_der_Oberlausitz
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Norbert Langner hat die Schönheit
        und Schutzwürdigkeit der Oberlausit-  Bibliogra& e
        zer Heide- und Teichlandscha*  einer
        breiten Ö+ entlichkeit zugänglich ge-  & P. Dyhrenfurth: „Analyse der Satz-
                                             karpfenproduktion im VEB Binnen% -
        macht. Er leitete eine Vielzahl von Ex-  scherei Dresden“. Deutsche Fischerei-
        kursionen, z. B. im Rahmen jährlicher   Zeitung, Neumann Radebeul, H. 12,
        Frühlingsspaziergänge unter Schirm-  1965
        herrscha*  des sächsischen Ministeri-  „Intensivierung in den Lausitzer
        ums für Umwelt und Landwirtscha*     Teichen und die Vogelwelt“. Abhand-
        und für den Landesverein Sächsi-     lungen Ber. des Naturkundemuseums
        scher Heimatschutz. Auch nach dem    Görlitz, 1977, S. 21–22
        Eintritt in den Ruhestand unterstützte   „Triops und Limnadia – zwei seltene
        er mit seinen Erfahrungen seinen     Arten niederer Krebse in den Teichen
        Sohn Frank, der seit 1992 die Teich-  der Oberlausitz“. Natura lusatica, 1985
                                             „Die Fische des Kreises Bautzen“. Na-
        wirtscha*  Langner, bestehend aus    tura lusatica, H. 10, 1988, S. 29–41 (mit
        den Teichgruppen Entenschenke und    Zitaten von G=@q?@| C@=T^™, B@T>]
        Commerau, führt. Über viele Jahre    S^=[_K`q und F@?>‚ FK=|_=@)
        engagierte sich Norbert Langner als   „Betrachtungen zum Oberlausitzer
        Kirchenvorstand. Die Kirchgemeinde   Teichgebiet vom Standpunkt des Teich-
        Königswartha war in die Christliche   wirts“. Ber. der Naturforschenden Ges.
        Friedenskonferenz korporiert und     der Oberlausitz, Bd. 2, 1993, S. 29–33
        Langner gehörte zu den Mitarbeitern   & G. Füllner: „War 1992 der „Jahrhun-
        des Ökumenischen Basisseminars um    dertsommer“ für die Teichwirtscha* ?“
        Jan Laser. Er war zudem im Königs-   Fischer & Teichwirt, Bd. 44, H. 1, 1993,
                                             S. 11–13
        warthaer Geschichtsverein aktiv und   & G. Füllner: „Zahlen zur Binnen% -
        er hielt die Schönheit der umliegen-  scherei im Freistaat Sachsen“. Info-
        den Oberlausitzer Kulturlandscha*    dienst für Beratung und Schule der
        in Bildern fest. Zwei Tage vor der   Sächsischen Agrarverwaltung, 1995,
        Erö+ nung seiner Foto-Ausstellung    1997, 1998, 2004
        „Königswarthaer Teichgesichter“ ist   & G. Füllner, M. Pfeifer: „Karpfen-
        Norbert Langner verstorben. Er hin-  teichwirtscha* . Bewirtscha* ung von
        terließ seine Ehefrau Annemarie, eine   Karpfenteichen. Gute fachliche Praxis“.
        Tochter und zwei Söhne.              Sächsische Landesanstalt für Landwirt-
                                             scha* , 2007

        Quellen: http://www.sz-trauer.de/; Nachruf Königswarthaer Geschichtsverein RAK e.V.; M.
        Pfeifer & G. Füllner: „Möglichkeiten der Futtereinsparung bei der Karpfenproduktion“. Fischer
        & Angler in Sachsen, 2010, S. 69 + .; http://www.smul.sachsen.de/; http://www.teichwirtscha* -
        langner.de/; Mitteilungen von Frank Langner, 25.10.2012, und Annemarie Langner, 24.11.2012;
        Kareen Seiche: „Monitoringprogramm für den Fischotter im Freistaat Sachsen im Winter
        2008/2009“. Landesamt für Umwelt, Landwirtscha*  und Geologie, Referat Fischerei Königswar-
        tha; Gert Füllner: „Norbert Langner verstorben“. Fischer & Teichwirt 11/2010

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